Belohnungen für Kinder?

Wer Kinder hat, hat es vielleicht schon mal erlebt. Das Kind wird für irgendwas belohnt. Bonbons fürs Tisch abräumen von der Oma, 1 Euro für die Spardose oder das kleine Spielzeug wurde gekauft, weil das Kind sich so „brav“ irgendwo benommen hat.
Und andersherum geht es natürlich auch: Wenn du heute mal die Zähne vernünftig putzt, dann darfst du länger aufbleiben bzw. wenn das wieder nicht klappt, darfst du eine Woche nicht fernsehen.“
Maria Montessori sagte dazu: „Preise und Strafen sind Anregungen zu unnatürlicher oder erzwungener Bemühung, und deshalb können wir in diesem Zusammenhang nicht von der natürlichen Entwicklung des Kindes sprechen.“
Maria Montessori sah einen anderen Weg, um die Leistungen von Kindern zu würdigen: „Eine achtsame Wertschätzung und aufmerksame Anerkennung des Kindes ist sicher der bessere Weg als eine materielle Belohnung.“

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