Das Fünf-Faktorenmodell der Persönlichkeit 

Big 5
Wie viele Eigenschaften muss man messen, um die Persönlichkeit eines Menschen sinnvoll zu beschreiben und um Aussagen treffen zu können?
Empirisch gut gesichert, hat sich seit etwa 30 Jahren ein Eigenschaftsmodell in der Psychologie durchgesetzt, das fünf breite Persönlichkeitsdimensionen – die sogenannten „Big Five“ – umfasst (Ostendorf & Angleitner, 2004). 
Bei den fünf Persönlichkeitsdimensionen handelt es sich um: 
Neurotizismus (emotionale Labilität/Stabilität) 
Extraversion 
Offenheit für Erfahrung
Verträglichkeit
Gewissenhaftigkeit

Wozu kann das hilfreich sein?
In einem Übersichtsartikel mit dem Titel „Personality and the prediction of consequential outcomes“ haben Ozer und Benet-Martınez (2006) empirische Befunde zur Vorhersageleistung der Big Five zusammengestellt:
Hier werden die Persönlichkeitsdispositionen auf individueller Ebene mit Glück, körperlicher und psychischer Gesundheit, Spiritualität und Identität in Verbindung gebracht.
Auf interpersoneller Ebene werden die Persönlichkeitsdispositionen mit der Qualität von Beziehungen zu Gleichaltrigen, Familie und Lebens-Partnern in Zusammenhang gebracht, und auf sozial-institutioneller Ebene mit der Berufswahl, Zufriedenheit und Leistung sowie mit gesellschaftlichem Engagement, kriminellen Aktivitäten und politischer Ideologie (Ozer & Benet-Martinez, 2006, S. 401).

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