Seit einiger Zeit erfreue ich mich und genieße die leckere Frucht der Feige!
Ob einfach so zwischendurch genascht, ob im Müsli, Smoothie oder als Beilage im Salat, Feigen sind mit ihrer fruchtigen süße einfach nur lecker!
Das tolle ist, die Feige ist nicht einfach nur lecker, sondern bietet uns gesundheitlich noch einiges mehr! So ist sie reich an Vitamin B und anderen Vitaminen, darüber hinaus ist ihr Gehalt an Spurenelementen, Mikronährstoffen, Antioxidantien und anderen Stoffen so hoch, dass sie geradezu ein Superfood und Wundernahrung für alle möglichen gesundheitlichen Probleme ist. Wenn es zum Beispiel um die Gesundheit von Gehirn und Darm geht, sollten Feigen die erste Wahl sein! Die Zusammensetzung der Mineralien sorgt dafür, dass im Gehirn die Bildung neuer Neuronen und Synapsen unterstützt werden, daher ist die Frucht gut für Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall und anderen. Die Fruchtschale wiederum nährt die nützlichen Darmbakterien und schützt dadurch unseren Verdauungstrakt, gleichzeitig wirkt sie gegen schädliche Darmbakterien, Parasiten, Schimmelpilze und sogar giftige Metalle!
Auch seelisch unterstützt uns die Feige, indem sie regelmäßig verzehrt uns bei häufigen Stimmungsschwankungen, übler Laune oder Enttäuschung die seelische Last leichter machen. Sie schenkt uns Ausgeglichenheit und inneren Frieden
Spielerisch lernen: das Marburger Konzentrationstraining für Kinder
„Ihr Kind kann sich nicht konzentrieren, wird ständig abgelenkt, bleibt nicht bei der Sache“ – dies und vielleicht noch mehr bekommt der eine oder andere von uns all zu oft von den Lehrern in der Schule zu hören. Aber was dagegen tun? Was heißt eigentlich sich konzentrieren?
Konzentration bedeutet, sich mit seiner ganzen Aufmerksamkeit einer Person oder einer Sache zuzuwenden und sich voll und ganz auf etwas einzulassen. Die Gedanken werden sozusagen an die Leine gelegt, nur das was man gerade macht ist wichtig.
Je nach Alter des Kindes erwartet man eine entsprechende Ausdauer im Konzentrationsvermögen, diese Aufmerksamkeitsspanne wird bei zunehmendem Alter des Kindes normalerweise länger.
Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von Kindern und Jugendlichen beträgt bei
5-7 jährigen 15 Minuten
7-10 jährigen 20 Minuten
10-12 jährigen 20-25 Minuten
12-14 jährigen ca. 30 Minuten
Konzentrationsstörungen bei Kindern können ganz unterschiedliche Ursachen haben:
Es kann z.B. eine Wahrnehmungsstörung vorliegen, bei der die Verarbeitung von Sinneseindrücken (sehen, hören, sprechen) im Gehirn nicht richtig funktioniert, und das Kind in der Schule einfach nicht mitbekommt, was im Unterricht besprochen wird.
Auch Stress, Überforderung, mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung und zu wenig Schlaf können eine Rolle spielen. Ebenso genannt werden häufig Nebenwirkungen von Medikamenten, bestehende Legasthenie, AD(H)S und andere Krankheiten wie z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion.
Daher ist es sehr wichtig, das Kind zunächst einmal von einem Arzt gründlich untersuchen zu lassen.
Bei der Therapie können Ergotherapie und Logopädie sehr hilfreich sein, denn dort werden auf spielerische Art und Weise Schwierigkeiten in der Wahrnehmung, Bewegung, Aufmerksamkeit und Sprache behandelt, welche häufig die Konzentration mit beeinflussen.
Eine besonders erfolgreiche Maßnahme ist das Marburger Konzentrationstraining.
Kinder lernen dabei Methoden, um ihre Aufmerksamkeit selbst zu steuern und sich besser zu konzentrieren. Das Training wurde für Kinder entwickelt, die sich im Kindergarten oder der Schule leicht ablenken lassen und oft auch bei Hausaufgaben große Schwierigkeiten haben.
Außerdem profitieren davon Kinder, die noch nicht selbständig arbeiten können, sich wenig zutrauen und sehr viel Zuwendung brauchen.
Das Training findet bestenfalls in kleinen Gruppen von drei bis sechs Kindern gleichen Alters statt, da Auffälligkeiten meist erst in Gruppensituationen auftreten; außerdem lernen Kinder generell sehr gut von einander, es kann aber auch in Einzelsituationen angewand werden!
Das Training besteht aus verschiedenen Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen und dem Bearbeiten von Arbeitsblättern nach einer bestimmten Technik. Die Kinder lernen dabei, planvoll und systematisch statt impulsiv vorzugehen, mit Fehlern umzugehen und, ganz wichtig, sich selbst mehr zuzutrauen.
Text: Stefanie Werner staatlich anerkannte Ergotherapeutin &
ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin